Paedagogwerks
Erfahrungsberichte von Lehrpersonen
Erfahrungsberichte

Was Lehrpersonen aus unseren Kursen mitnehmen

Echte Stimmen aus dem Schulalltag — von Lehrpersonen, die mit Pädagogwerk gearbeitet haben.

Zurück zur Startseite

Stimmen aus der Kursgruppe

"Ich war skeptisch, ob ein zweitägiger Workshop wirklich etwas verändert. Aber die Art, wie formative Beurteilung dort nicht als Zusatzaufgabe, sondern als Unterrichtselement besprochen wurde — das hat mir eine andere Perspektive gegeben. Ich habe seither zwei konkrete Dinge verändert, die mir und meinen Schülerinnen täglich nützen."

AK
Andrea Küng
Primarlehrerin, Kanton Bern · März 2025

"Der Abendkurs zur Inklusion war das erste Mal, dass ich das Gefühl hatte, jemand redet über meine Klasse — nicht über eine idealtypische. Die Gruppengrössse hat das ermöglicht. Man kennt sich nach zwei Sitzungen, und das verändert, wie offen man spricht."

DB
Daniel Berger
Sekundarlehrer, Kanton Solothurn · Februar 2025

"Das Jahresprogramm ist keine leichte Investition — weder zeitlich noch finanziell. Aber ich würde es wieder machen. Die Peer-Konsultation war für mich das Wertvollste. Vier Mal im Jahr strukturiert über eigene Leitungssituationen sprechen, mit Menschen, die das Gleiche erleben — das hat mehr gebracht als jedes Buch."

RM
Ruth Maurer
Stufenleiterin, Kanton Bern · April 2025

"Was mir aufgefallen ist: Die Kursleiterin hat nicht so getan, als hätte sie alle Antworten. Das macht einen Unterschied. Man kann Fragen stellen, die man sonst vielleicht nicht stellen würde, weil man nicht ‹fertig› klingen möchte."

SZ
Stefan Zimmermann
Primarlehrer, Kanton Aargau · Januar 2025

"Ich hatte Bedenken, ob der Abendkurs mit meiner Unterrichtsvorbereitung vereinbar ist. Es war eng, aber möglich. Und die Aufgaben zwischen den Sitzungen waren nie übermässig — sie waren immer direkt auf das anwendbar, was ich eh hätte tun müssen."

FH
Franziska Holzer
Lehrerin Sek I, Kanton Luzern · Dezember 2024

"Nach dem Workshop habe ich angefangen, Beurteilungsgespräche anders vorzubereiten. Nicht perfekter, aber klarer in ihrer Absicht. Das ist schwer zu erklären, wenn man nicht dabei war — aber wer war, versteht es."

PL
Peter Leu
Sekundarlehrer, Kanton Bern · März 2025

Drei Entwicklungsverläufe

Was Lehrpersonen vor, während und nach unseren Kursen berichten — anonymisiert und zusammengefasst.

Ausgangssituation

Beurteilung als Belastung

Eine Primarlehrerin mit zehn Jahren Erfahrung beschrieb Beurteilungsgespräche als den aufwändigsten Teil ihrer Arbeit — viel Zeit, wenig Wirkung bei den Schülerinnen und Schülern.

Kurs: Formative Beurteilung

Fokus auf Wirksamkeit

Im Workshop wurde Beurteilung neu gerahmt: nicht als Produkt, sondern als Prozess. Die Lehrerin begann, kleine Rückmeldeschlaufen in den Unterricht einzubauen statt grosse Beurteilungsmomente zu planen.

Ergebnis nach 3 Monaten

Weniger Aufwand, mehr Wirkung

Sie berichtete, dass der Aufwand für formale Beurteilung gesunken ist — und dass Schülerinnen und Schüler besser wissen, wo sie stehen. Ein seltener und schöner Zielkonflikt, der sich aufgelöst hat.

Ausgangssituation

Überforderung durch Heterogenität

Ein Sekundarlehrer mit einer Klasse aus acht Erstsprachen und drei unterschiedlichen Leistungsniveaus suchte nach handhabbaren Differenzierungsansätzen — ohne jeden Unterricht dreimal zu planen.

Kurs: Inklusives Unterrichtsdesign

UDL als Planungsprinzip

Der Kurs vermittelte Universal Design for Learning nicht als Modell, sondern als Planungshaltung. Er begann, Aufgaben so zu gestalten, dass mehrere Zugänge möglich sind — ohne verschiedene Versionen zu erstellen.

Ergebnis nach dem Kurs

Mehr Ruhe in der Planung

Er beschreibt den Unterschied nicht als Lösung, sondern als Perspektivwechsel: Die Klasse ist genauso vielfältig — aber er plant anders. Und die Schülerinnen und Schüler arbeiten länger eigenständig.

Ausgangssituation

Führung ohne Ausbildung

Eine Lehrerin übernahm eine Stufenleitung ohne formale Führungsausbildung. Sie fühlte sich fachlich sicher — in Leitungsfragen jedoch oft allein gelassen.

Programm: Schulleitung entwickeln

Sprache für Führung finden

Das Jahresprogramm gab ihr Konzepte und Sprache für das, was sie bereits intuitiv tat — und zeigte ihr, wo ihre Lücken lagen. Die Peer-Gruppe wurde zu einer verlässlichen Reflexionsstruktur.

Ergebnis nach 12 Monaten

Gefestigte Führungshaltung

Sie beschreibt sich heute als Führungsperson, die ihren Stil kennt und begründen kann. Nicht weil sie ein Zertifikat hat — sondern weil sie ein Jahr lang ernsthaft an sich gearbeitet hat.

Pädagogwerk in Zahlen

120+ Begleitete Lehrpersonen
4.7 Ø Kursbewertung (von 5)
94% Weiterempfehlung
4 Kantone mit Anerkennung

Noch Fragen?

Erreichbarkeit
Mo–Fr, 08:00–17:00

Bereit für den nächsten Schritt?

Fragen Sie an — ohne Verpflichtung. Wir besprechen, was zu Ihrer Situation passt.

Kontakt aufnehmen