Was Lehrpersonen aus unseren Kursen mitnehmen
Echte Stimmen aus dem Schulalltag — von Lehrpersonen, die mit Pädagogwerk gearbeitet haben.
Zurück zur StartseiteStimmen aus der Kursgruppe
"Ich war skeptisch, ob ein zweitägiger Workshop wirklich etwas verändert. Aber die Art, wie formative Beurteilung dort nicht als Zusatzaufgabe, sondern als Unterrichtselement besprochen wurde — das hat mir eine andere Perspektive gegeben. Ich habe seither zwei konkrete Dinge verändert, die mir und meinen Schülerinnen täglich nützen."
"Der Abendkurs zur Inklusion war das erste Mal, dass ich das Gefühl hatte, jemand redet über meine Klasse — nicht über eine idealtypische. Die Gruppengrössse hat das ermöglicht. Man kennt sich nach zwei Sitzungen, und das verändert, wie offen man spricht."
"Das Jahresprogramm ist keine leichte Investition — weder zeitlich noch finanziell. Aber ich würde es wieder machen. Die Peer-Konsultation war für mich das Wertvollste. Vier Mal im Jahr strukturiert über eigene Leitungssituationen sprechen, mit Menschen, die das Gleiche erleben — das hat mehr gebracht als jedes Buch."
"Was mir aufgefallen ist: Die Kursleiterin hat nicht so getan, als hätte sie alle Antworten. Das macht einen Unterschied. Man kann Fragen stellen, die man sonst vielleicht nicht stellen würde, weil man nicht ‹fertig› klingen möchte."
"Ich hatte Bedenken, ob der Abendkurs mit meiner Unterrichtsvorbereitung vereinbar ist. Es war eng, aber möglich. Und die Aufgaben zwischen den Sitzungen waren nie übermässig — sie waren immer direkt auf das anwendbar, was ich eh hätte tun müssen."
"Nach dem Workshop habe ich angefangen, Beurteilungsgespräche anders vorzubereiten. Nicht perfekter, aber klarer in ihrer Absicht. Das ist schwer zu erklären, wenn man nicht dabei war — aber wer war, versteht es."
Drei Entwicklungsverläufe
Was Lehrpersonen vor, während und nach unseren Kursen berichten — anonymisiert und zusammengefasst.
Beurteilung als Belastung
Eine Primarlehrerin mit zehn Jahren Erfahrung beschrieb Beurteilungsgespräche als den aufwändigsten Teil ihrer Arbeit — viel Zeit, wenig Wirkung bei den Schülerinnen und Schülern.
Fokus auf Wirksamkeit
Im Workshop wurde Beurteilung neu gerahmt: nicht als Produkt, sondern als Prozess. Die Lehrerin begann, kleine Rückmeldeschlaufen in den Unterricht einzubauen statt grosse Beurteilungsmomente zu planen.
Weniger Aufwand, mehr Wirkung
Sie berichtete, dass der Aufwand für formale Beurteilung gesunken ist — und dass Schülerinnen und Schüler besser wissen, wo sie stehen. Ein seltener und schöner Zielkonflikt, der sich aufgelöst hat.
Überforderung durch Heterogenität
Ein Sekundarlehrer mit einer Klasse aus acht Erstsprachen und drei unterschiedlichen Leistungsniveaus suchte nach handhabbaren Differenzierungsansätzen — ohne jeden Unterricht dreimal zu planen.
UDL als Planungsprinzip
Der Kurs vermittelte Universal Design for Learning nicht als Modell, sondern als Planungshaltung. Er begann, Aufgaben so zu gestalten, dass mehrere Zugänge möglich sind — ohne verschiedene Versionen zu erstellen.
Mehr Ruhe in der Planung
Er beschreibt den Unterschied nicht als Lösung, sondern als Perspektivwechsel: Die Klasse ist genauso vielfältig — aber er plant anders. Und die Schülerinnen und Schüler arbeiten länger eigenständig.
Führung ohne Ausbildung
Eine Lehrerin übernahm eine Stufenleitung ohne formale Führungsausbildung. Sie fühlte sich fachlich sicher — in Leitungsfragen jedoch oft allein gelassen.
Sprache für Führung finden
Das Jahresprogramm gab ihr Konzepte und Sprache für das, was sie bereits intuitiv tat — und zeigte ihr, wo ihre Lücken lagen. Die Peer-Gruppe wurde zu einer verlässlichen Reflexionsstruktur.
Gefestigte Führungshaltung
Sie beschreibt sich heute als Führungsperson, die ihren Stil kennt und begründen kann. Nicht weil sie ein Zertifikat hat — sondern weil sie ein Jahr lang ernsthaft an sich gearbeitet hat.
Pädagogwerk in Zahlen
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